Warum das richtige «Drehmoment» für einen Imbiss-Stand von Vorteil ist.

Warum das richtige «Drehmoment» für einen Imbiss-Stand von Vorteil ist.
9 mai 2018, Daniel Wassmer parlait avec Philipp Luder (25)

Warum das richtige «Drehmoment» für einen Imbiss-Stand von Vorteil ist.

Am Morgen leichte Müesli, warmer Porridge und köstlicher Kaffee, ab Mittag schnelle und feine Pasta-Gerichte. Mit ihrem Konzept des europaweit ersten drehbaren Imbiss-Standes «Pasta Barn» im Zürich Hauptbahnhof stechen die beiden Jungunternehmer Philipp und Pascal Luder aus Liechtenstein unter den vielen Anbietern von Backwaren und Sandwiches vor Ort hervor. 

Philipp Luder, was ist speziell an Ihrem Konzept und wie kommt dieses bei den Kundinnen und Kunden an?

Wenn Sie unsere Gäste fragen, erzählen diese bestimmt zuerst, wie sie uns vormittags beim Drehen unseres Standes um 180 Grad helfen. Täglich ab 11.15 Uhr packen Passanten kräftig mit an, damit wir unseren Gästen nach dem «Zmorga» feine Pasta-Gerichte präsentieren können.
Andere werden vielleicht von den speziellen Herkunfts-Geschichten unserer Produkte erzählen; das Demeter Joghurt beziehen wir von der Sennerei am Bachtel. Diese betreibt drei geschützte Arbeitsplätze und legt auf Nachhaltigkeit und soziales Engagement höchsten Wert.
Die Pasta und die Pasta-Saucen werden vom renommierten Ausbildungs- und Integrationsunternehmen Brüggli in Romanshorn bezogen. Das Brüggli engagiert sich für Menschen mit psychischen oder körperlichen Problemen. Und wieder andere Gäste werden Ihnen einfach erzählen, wie gut unsere Produkte schmecken (lacht)!

Wie wichtig ist für Sie das Thema Genuss? Wie passt das Konzept Pasta Barn mit Geniessen zusammen?

Klar haben viele keine Zeit zum Verweilen. Aber einen super feinen Kaffee, ein warmes Porridge, ein leichtes Chia Müesli oder eine frische Portion Pasta lassen sich unsere Gäste auch im Zug oder am Arbeitsplatz schmecken. Unser Konzept wurde speziell für die Bedürfnisse am Bahnhof entworfen. Deshalb stammen unsere Verpackungsmaterialien nicht nur aus recyceltem Material, sondern halten unsere Produkte auch lange warm, damit diese problemlos mitgenommen werden können.

Warum haben Sie sich diesen Standort ausgesucht? Wäre es in der Innenstadt in der Fussgängerzone nicht besser?

Jeden Tag laufen 45‘000 Passanten an unserem Geschäft in der Passage Sihquai vorbei. Das ist ziemlich einzigartig. Zudem haben die Verantwortlichen des ShopVille-Zürich Hauptbahnhofs vom Beginn weg an uns und unser Konzept geglaubt. Das ist für zwei Jungunternehmer wie meinen Bruder und mich fast so wichtig, wie der Standort selber.

Wie locken Sie Gäste / Käufer zu ihrem Geschäft? Sagen Sie in drei Sätzen, warum ich zu Ihnen kommen soll?

Wer guten Kaffee, feines Müesli, warmes Porridge oder feine Pasta mag, ist bei uns in der Müesli- und Pastabar genau richtig. Wem gelebtes soziales Engagement – nebst feinem, regionalem Essen natürlich – wichtig ist, der tut mit jedem Einkauf bei uns nicht nur sich, sondern auch anderen Gutes. Und vielleicht gibt es ja auch Gäste, die schlicht einer neuen Idee und damit zwei Jungunternehmern eine Chance geben möchte. Auch freut sich unser top motiviertes Team, sie mit einem herzlichen Lächeln begrüssen zu dürfen.

Planen Sie weitere Pasta Barn-Stände bzw. in welches Zukunftsprojekt investieren Sie momentan Ihre meiste Zeit?

Unser Geschäft ist sehr gut angelaufen. Aber es liegt noch Einiges an Arbeit vor uns, bevor wir die nächsten Filialen eröffnen. Vor weniger als einem Jahr wurde das ganze Konzept auf Papier entwickelt. Jetzt braucht es ganz einfach noch etwas Zeit, um die Abläufe zu perfektionieren und das Produktangebot zu entwickeln.

Bitte vervollständigen Sie diesen Satz: Der Bahnhof ist für mich…

Ein riesen Kino – wenn ich am Stand stehe und all die verschiedensten Passanten betrachte die an uns vorbeilaufen, dann ist das spannender als ein guter Film im Kino.

Video
Morgens Müesli & Porridge, ab Mittags schnelle & feine Pasta-Gerichte...

Wer guten Kaffee, feines Müesli, warmes Porridge oder feine Pasta mag, ist bei uns in der Müesli- und Pastabar genau richtig.

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Philipp Luder (25)
Philipp Luder (25)
Studium der Betriebswirtschaft an der Universität Liechtenstein. 2015 Übernahme der Subway Filiale in Gossau. 2016 Übernahme der Subway Filiale in Vaduz. Bau der beiden Subway Filialen in St. Gallen, Volketswil und Rickenbach. 2017 Eröffnung eines Foodtrucks sowie der Pasta Barn Filiale im Zürich Hauptbahnhof gemeinsam mit seinem Bruder Pascal (23).

interviewé par

Daniel Wassmer
Daniel Wassmer
Daniel Wassmer est économiste du commerce de détail et travaille depuis 2014 chez CFF Immobilier en tant que responsable Management des centres à Zurich. Daniel Wassmer traite de questions générales, de tendances et d’innovations dans les domaines du commerce de détail et de la restauration, et rend compte des actualités qui animent le monde des gares.
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