Das Erfolgsrezept von Two Spice.

Das Erfolgsrezept von Two Spice.
6 décembre 2017, Daniela Corboz parlait avec Marc Saxer

Das Erfolgsrezept von Two Spice.

Das Zürcher Gastronomie- und Lifestyle-Unternehmen «Two Spice» ist schweizweit mit verschiedenen Betriebskonzepten und Brands unterwegs. Darunter «Yooji’s Sushi Deli» unter anderem in den Bahnhöfen Luzern, Zug, Bern und Zürich HB und ab Mitte November neu im Bahnhof St. Gallen sowie «JACK&JO Slow Fast Food» in der Europaallee Zürich und am Bahnhof Winterthur. Ich habe mich mit dem Mitbegründer von Two Spice, Marc Saxer, über den Erfolg seiner diversen Gastro-Konzepte unterhalten.

Herr Saxer, Sie betreiben gut ein Dutzend verschiedene Betriebe und Brands und haben allein in den letzten drei Jahren acht neue Gastro-Standorte eröffnet. Was ist Ihr Erfolgsgeheimnis?

Wir denken über den Tellerrand hinaus, lassen uns von verschiedenen Kulturen und Menschen inspirieren und von ihrer Begeisterung anstecken. Zum Erfolg gehört auch, die Verantwortung für Mensch und Natur zu übernehmen. Deshalb setzten wir auf Regionalität und Nachhaltigkeit als Grundlage für eine gesunde, bewusste Küche. Hinter unseren Brands steckt pure Leidenschaft, das spiegelt sich in jedem Detail und der Freude der Mitarbeiter vor Ort wieder, die schlussendlich den grössten Teil zum Erfolg beitragen.

Wie wichtig ist für Sie das Thema Genuss und wie passt das Konzept to go mit geniessen zusammen?

Genuss ist für mich absolut elementar und beschränkt sich nicht nur auf das Essen und Trinken. Vielmehr soll er sich in all unseren Konzepten über das gesamte Erlebnis erstrecken. Unsere Gäste sollen sich wohl fühlen, die Atmosphäre geniessen, die Musik, die freundliche Begrüssung und Bedienung unserer Mitarbeitenden – eben das gesamte Gefühl, welches unsere Restaurants ausmacht. Genauso verhält es sich beim Take Out Angebot. Man soll sich nicht nur ein Sandwich, einen Burger oder Salat abholen können, sondern ein bleibend gutes Gefühl.

Warum haben Sie sich diverse Bahnhöfe als Standorte ausgesucht?

Sie bilden pulsierende, lebendige Treffpunkte – genau wie unsere Restaurants. Für Pendler ist zudem auch unser to go Angebot sehr attraktiv. Und nicht zuletzt sind es hochfrequentierte Lagen, die wirtschaftlich attraktiv sind.

Was hat Sie mit «JACK&JO» in die Zürcher Europaallee gebracht?

Vor allem hat mich fasziniert, dass die Europaallee als In-Quartier quasi aus dem Nichts völlig neugestaltet wurde. Jeder Laden und jedes Lokal, das sich daran beteiligte, hatte somit die Möglichkeit, mit seiner Idee und Weltanschauung den Spirit der Europaallee mitzugestalten. Ich fand, dass da frischer, homemade Genuss mit einem nachhaltigen Gedanken auf keinen Fall fehlen darf.

Wie locken Sie Gäste an/in Ihre Lokale?

Mit einem überzeugenden Konzept, welches bis ins kleinste Detail durchdacht ist und einem bewussten, nachhaltigen Genuss, den wir unseren Gästen garantieren können. Zudem spielt auch hier wieder die Liebe zum Detail und unserer Arbeit eine grosse Rolle, dass merkt man auch den Mitarbeitenden vor Ort an, die eine ganz besondere Wohlfühl-Atmosphäre in unseren Restaurants schaffen. Wir haben viele Stammgäste, die mehrmals die Woche oder sogar täglich zu uns kommen, das schätzen wir enorm.

Wie binden Sie das Internet in Ihr Konzept mit ein?

Die sozialen Medien sind in der heutigen Zeit unerlässliche Botschafter und natürlich nutzen auch wir sämtliche Kanäle, um unsere Ideen und Gedanken zu teilen und unsere Inspiration an unsere Gäste und Fans weiterzugeben. Im Gegenzug geben unsere Gäste elementare Inputs und Feedbacks, die uns zusätzlich helfen, uns immer weiter zu verbessern.

Wie sieht der Bahnhof in zehn Jahren für Sie aus?

Ich lasse mich da überraschen. Im Endeffekt wird der Bahnhof aber immer ein Ort sein, an dem man zusammentrifft und der das gute Gefühl von Freiheit vermittelt.

Welchem «Zukunftsprojekt» widmen Sie zurzeit die meiste Aufmerksamkeit?

Ich möchte da noch nicht zu viel verraten. Aber ein kleiner Tipp: Wir werden in nicht allzu ferner Zukunft die Zürcher Studenten sehr glücklich und satt machen.

 

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Marc Saxer
Marc Saxer
Marc Saxer a débuté sa carrière par un apprentissage de cuisinier classique chez Mövenpick à Zurich. Avec son partenaire Daniel Kehl, il a ouvert son premier établissement, le «CaBaRe», en 1990. D’autres ont ensuite suivi, à l’image de l’«Iroquois» qui a ouvert ses portes en 1994 dans le quartier de Seefeld, encore peu animé à l’époque.

interviewé par

Daniela Corboz
Daniela Corboz
Daniela Corboz est CEO d’Elvetino AG depuis avril 2018. Auparavant, elle dirigeait l’unité Communication et marketing chez CFF Immobilier. Diplômée de l’École hôtelière de Lausanne et titulaire d’un Executive Master in Corporate Communication, elle blogue sur les thèmes des services, de l’alimentation, de la restauration et de la transformation numérique.
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