Digit!mmo.17: Eine spannende Innovationsreise.

Digit!mmo.17: Eine spannende Innovationsreise.
12 janvier 2017, Alexander Muhm

Digit!mmo.17: Eine spannende Innovationsreise.

Wie wird die Digitalisierung die gesamte Immobilienbranche verändern? Um diese Frage ging es in der vorigen Woche auf dem Fachkongress «Digit!mmo.17» im Gottlieb-Duttweiler-Institut in Rüschlikon. Auch wir konnten dort in einem Vortrag verschiedene Praxisbeispiele präsentieren. Darin zeigten wir sowohl die Entwicklung in Richtung «Smart City» auf, stellten aber auch ganz konkrete Digitalanwendungen aus unserer Arbeit vor.

Aus dem Güterbahnhof Wolf in Basel wird ein «Smartes Quartier».

Alle unsere Entwicklungsareale befinden sich an attraktiven und zentralen Lagen. Deshalb bieten sie die besten Voraussetzungen, Teil einer intelligenten Stadt der Zukunft zu werden. Die ermöglicht ihren Bewohnern maximale Lebensqualität bei minimalem Ressourcenverbrauch. Oder anders gesagt: Der Traum von der «Smart City» wird möglich durch die Verknüpfung von Transport, Energie und Kommunikation. Städte – oder eben Quartiere – funktionieren damit effizienter, werden sicherer, aber zugleich auch lebenswerter und nachhaltiger.

Unser Bespiel dafür ist der Güterbahnhof Wolf in Basel. Dessen 160.000 Quadratmeter Arealfläche entwickeln wir in Kooperation mit dem Kanton Basel Stadt und weiteren Partnern zur «Smart City». Von besonderer Bedeutung ist der integrierte Mobilitätshub als Verkehrsdrehscheibe und Bahnhof der Zukunft.

Güterbahnhof Wolf

Mit «PropTech» effizienter arbeiten und besser kommunizieren.

Der «Digitalisierte Immobilienlebenszyklus», der im Mittelpunkt unserer Präsentation stand, umfasst mehr als nur die Entwicklung eines vernetzten Quartiers. Schon heute nutzen wir als SBB Immobilien die digitalen Möglichkeiten für eine effizientere Arbeit und bessere Kommunikation.

Dazu zählen das «Informationstool Projektportfolio», das auf Knopfdruck Informationen über unsere Entwicklungs-Liegenschaften bereitstellt. Ebenso die Kommunikation über digitale Kanäle, etwa wenn es um die Mitwirkung der Bürger bei grossen Bauprojekten und das Standortmarketing geht. Aber auch die Bewirtschaftung unserer Mietwohnungen, in der die einfache digitale Distribution zum Thema wird.

Als Player auf verschiedenen Märkten müssen wir uns intensiv und kontinuierlich mit neuen und innovativen Technologien beschäftigen, um unsere Marktposition weiter auszubauen. Egal ob man das Kind nun «Real Estate Tech», «Property Technology» oder kurz «PropTech» nennt: Die Digitalisierung hält Einzug in die Immobilienbranche und sorgt für disruptive Veränderungen.

Begriffe, die in Rüschlikon oft zu hören waren, sind auch für uns keine Fremdworte mehr – sei es die Near Field Communication, das Internet of Things, Building Information Modelling BIM, Blockchain oder Cognitive Computing. Ganz praktisch setzen wir uns bereits mit der künstlichen Intelligenz von IBM Watson auseinander. Und in Partnerschaft mit Google beschäftigen wir uns intensiv mit der Indoor-Navigation in unseren Bahnhöfen.

Die Menschen stehen für uns nach wie vor im Mittelpunkt.

Besonders anregend waren für mich persönlich auf der Digit!mmo.17 die Start-up-Pitches, bei denen zehn junge Unternehmen ihre innovativen Ideen vorstellten. Diese reichten vom «smarten» Eingangsteppich, der die genaue Besucherzahl eines Gebäudes ermittelt, bis hin zu einer cleveren Webapplikation für die Wohnungsvermietung. Die vereinfacht nicht nur die Verwaltung und die Kommunikation mit potenziellen Mietern, sondern schlägt – mittels Vorhersagemodellen – auch gleich den passenden Kandidaten vor.

Trotz aller Begeisterung: Wir werden sicher nicht zu Technik-Freaks. Nach wie vor stehen für uns auch in Zukunft die Menschen im Mittelpunkt. Die Digitalisierung ist für mich aber ein Teil des Weges, um lebenswerte und nachhaltige Städte zu schaffen, in denen Menschen besser leben und arbeiten können. Und da dürfen wir ganz sicher noch manche kreative Entwicklung erwarten.

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Alexander Muhm
Alexander Muhm
Alexander Muhm est responsable CFF Immobilier et membre de la Direction du groupe depuis janvier 2019. Architecte diplômé et docteur en sciences techniques de l’Université de technologie de Vienne, il a d’abord travaillé dans diverses équipes de planification au sein de plusieurs entreprises en Autriche. Il s’est ensuite spécialisé dans la gestion de projet avant de rejoindre les CFF en 2009.
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